Die Schwachstelle wurde von Max Corbridge und Tom Ellson, Mitgliedern des Red Teams von JUMPSEC, aufgedeckt. Im Kern ermöglicht sie es Angreifern, die client-seitigen Sicherheitskontrollen von Teams zu umgehen – also jene Funktion, die eigentlich verhindert, dass externe Nutzer Dateien an interne Mitarbeiter einer Organisation senden können.
Der Angriff funktioniert technisch über eine Manipulation der POST-Anfrage: Die Forscher änderten die Empfänger-ID in der Nachrichtenanfrage so, dass das System einen externen Nutzer fälschlicherweise als internen Nutzer erkennt. Auf diesem Weg gelang es ihnen in praktischen Tests, eine Command & Control-Payload direkt in den Posteingang der Zielorganisation einzuschleusen – verdeckt und ohne Alarm auszulösen.
„Die entdeckte Kommunikationsbrücke ist von entscheidender Bedeutung, da sie schädliche Inhalte direkt an eine Person senden kann." – Max Corbridge, JUMPSEC Red Team
Die Schwachstelle ist aus mehreren Gründen besonders heikel:
Die Forscher informierten Microsoft umgehend über ihre Erkenntnisse. Microsoft bestätigte die Existenz der Schwachstelle, stufte sie jedoch als nicht kritisch genug für sofortige Maßnahmen ein.
Das bedeutet: Unternehmen müssen selbst aktiv werden.
Für Organisationen, die keine regelmäßige Kommunikation mit externen Teams-Nutzern benötigen, empfiehlt sich das Deaktivieren des externen Zugriffs. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Tipp: Prüfen Sie regelmäßig, welche externen Kommunikationsfunktionen in Ihrer Teams-Umgebung aktiv sind – und deaktivieren Sie alles, was Sie nicht aktiv benötigen.
Die Realität in vielen Unternehmen sieht so aus: Die interne IT hat weder die Kapazität, aktuelle Sicherheitslücken kontinuierlich zu verfolgen, noch die Ressourcen, diese zeitnah zu schließen. Chronische Überlastung ist in IT-Abteilungen die Regel, nicht die Ausnahme.
Genau hier setzen Managed Services an.
Mit den Managed Security Services von ITcares müssen Sie sich nicht selbst um jede neue Bedrohungslage kümmern. Sie profitieren von:
„IT-Sicherheit ist kein Projekt – sie ist ein fortlaufender Prozess."
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Die Sicherheitslücke in Microsoft Teams zeigt einmal mehr, dass selbst etablierte und weit verbreitete Unternehmensplattformen keine garantierte Sicherheit bieten. Angriffsvektoren entstehen oft nicht durch spektakuläre Zero-Day-Exploits, sondern durch die konsequente Ausnutzung von Standardkonfigurationen – und genau das macht sie so gefährlich.
Unternehmen, die auf eine reaktive IT-Sicherheitsstrategie setzen, werden diese Lücken immer zu spät schließen. Wer erst handelt, wenn ein Angriff bereits stattgefunden hat, zahlt einen hohen Preis – finanziell, reputativ und operativ.
„Die Frage ist nicht ob ein Angriff kommt, sondern wann – und ob Sie vorbereitet sind."
Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite müssen Sie dieser Entwicklung nicht hinterherlaufen. Managed Security Services ermöglichen es Unternehmen jeder Größe, dauerhaft auf dem aktuellen Stand der IT-Sicherheit zu bleiben – ohne die eigene IT-Abteilung zu überlasten.