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Microsoft Exchange Server 2013 End of Support: Ihre Optionen im Überblick

Geschrieben von Jasper Golze | Oct 8, 2022 10:00:00 AM
 

Am 11. April 2023 endet der erweiterte Support für Microsoft Exchange Server 2013. Was das konkret bedeutet, welche Migrationsoptionen Sie haben – und warum jetzt schnelles Handeln entscheidend ist.

Was bedeutet das Ende des Supports für Exchange Server 2013?

Nach dem 11. April 2023 stellt Microsoft jeglichen technischen Support für Exchange Server 2013 ein. Das bedeutet konkret:

  • Keine Fehlerbehebungen für neu entdeckte Probleme
  • Keine Security-Fixes für Sicherheitslücken
  • Kein technischer Support durch Microsoft

Exchange Server 2013 wird nach diesem Datum zwar technisch weiterlaufen – aber ohne Sicherheitsupdates wird jede neu entdeckte Schwachstelle dauerhaft ungepatcht bleiben.

„Aufgrund der oben genannten Risiken empfehlen wir dringend, so schnell wie möglich von Exchange Server 2013 zu migrieren. Wenn Sie noch nicht mit der Planung begonnen haben, sollten Sie das sehr zeitnah tun." – Scott Schnoll, Product Marketing Manager, Microsoft Exchange

Ihre drei Optionen nach dem End of Support

In der Unternehmenswelt ist die verbleibende Zeit für eine Migration äußerst knapp. Die folgenden drei Wege stehen Ihnen zur Verfügung – mit jeweils unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Option 1: Kostenpflichtige Sicherheitsupdates bei Microsoft beantragen

Microsoft bietet die Möglichkeit, für Extended Security Updates (ESU) zu bezahlen und so auslaufende Produkte weiterhin mit Patches zu versorgen. Diese Option klingt auf den ersten Blick praktisch – hat aber erhebliche Nachteile:

  • Die Kosten sind erheblich und steigen jährlich – in manchen Fällen mehr als eine Verdopplung pro Jahr
  • Sie richten sich nach Unternehmensgröße und Upgrade-Plan, es gibt keinen Festpreis
  • Für kleine und mittlere Unternehmen ist diese Option in der Regel wirtschaftlich nicht sinnvoll

Fazit: Nur für große Konzerne als kurzfristige Übergangslösung geeignet.

Option 2: Migration zu Microsoft 365

Der Wechsel von einer On-Premise-Lösung zu einem Microsoft 365-Abonnement ist für viele Unternehmen der modernste und zukunftssicherste Weg.

Vorteile:

  • Keine eigene Server-Infrastruktur mehr notwendig
  • Stets aktuelle Software ohne manuelle Updates
  • Skalierbar nach Unternehmensgröße

Was Sie beachten sollten:

  • Lizenzkosten liegen je nach Plan zwischen 6 und 30 Euro pro Nutzer und Monat
  • Die Administration von Microsoft 365 unterscheidet sich grundlegend von Exchange Server 2013 – Schulungsaufwand einplanen
  • Nicht alle Unternehmen können in die Cloud wechseln, etwa aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Datenhaltung im Inland

„Microsoft 365 ist kein reiner Kostenfaktor – es ist ein Paradigmenwechsel in der IT-Verwaltung."

Option 3: Migration auf eine neuere Exchange-Server-Version (On-Premise)

Für Unternehmen, die ihre Daten aus regulatorischen Gründen zwingend vor Ort betreiben müssen – etwa weil E-Mails nicht in der Cloud gespeichert werden dürfen – ist der Umstieg auf Exchange Server 2019 die naheliegende Alternative.

Microsoft stellt Migrationswerkzeuge bereit, die den Datentransfer erleichtern. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch nicht in der Datenmigration selbst, sondern in:

  • der Bereitstellung und Verwaltung der Hardware
  • der Konfiguration der Netzwerkdienste
  • dem notwendigen internen Know-how für den laufenden Betrieb

Wenn Ihr Team Exchange Server 2013 bereits selbst betreibt, ist das nötige Grundwissen vorhanden. Wer sich erst jetzt mit dem Thema auseinandersetzt, sollte kritisch prüfen, ob eigenes Hosting wirklich zur Kernkompetenz des Unternehmens gehört.

Warum ITcares Managed Server die bessere Alternative sein können

Wenn Sie die Vorteile einer On-Premise-Lösung wünschen, aber den administrativen Aufwand scheuen, bieten die Managed Server von ITcares den idealen Mittelweg.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Datenhaltung in Deutschland: Zwei georedundante Rechenzentren – vollständig DSGVO-konform
  • Modernste Hardware: Aktuelle Betriebssysteme sowie HDD- und SSD-Technologien im ausfallsicheren RAID-Verbund
  • 7×24-Überwachung: Software-Agenten melden den Serverstatus kontinuierlich an eine zentrale Leitstelle – Trends wie volle Festplatten werden erkannt, bevor sie zum Problem werden

„Sie brauchen sich um nichts zu kümmern – wir sorgen dafür, dass Ihre Server laufen."

Fazit: Jetzt planen, bevor der Support endet

Das End of Support für Exchange Server 2013 ist keine ferne Warnung mehr – es ist ein konkreter Handlungsbedarf. Ungepatchte Sicherheitslücken, fehlender Support und steigende Compliance-Risiken machen eine Migration unausweichlich.

Die gute Nachricht: Der richtige Weg ist machbar – aber er erfordert Planung, Expertise und den richtigen Partner. Kontaktieren Sie ITcares unverbindlich: Wir analysieren Ihre IT-Umgebung und begleiten Sie bei der Entscheidung für die optimale Migrationsstrategie.

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